Foil Quill im Test

G…. Sch….

Vor ein paar Tagen bekam ich mein Foil Quill Set und musste dieses natürlich sofort ausprobieren. Im Set sind drei verschiedene Stifte mit drei verschiedenen Spitzendicken. Das Set kommt bereits mit Adaptern für verschiedene Plotter. Wenn man den Adapter C nimmt und vom Cameo 4 den blauen Werkzeugadapter, dann kann man das Foil Quill sogar im Cameo 4 benutzen. Da ich aber immer noch lieber mit dem Cameo 3 arbeite, habe ich das Foil Quill mit dem 3er ausprobiert. Dazu hatte ich mir ja noch die magnetische Matte bestellt. Damit klappt das echt super. Auch wenn man sehr aufpassen muss wo die Rollen vom Cameo sind. Die dürfen nicht über die Magnetstreifen rollen, da sich sonst alles verschiebt.

Der erste Versuch war schon sehr erfolgreich. Ich habe eine Karte für ein Geburtstagskind gestaltet und diese probegeplottet oder probegequiltet. Die richtige Karte wird aus mehreren Teilen bestehen. Mit der Skizzenfunktion kann man Schriften und Objekte auf verschiedene Arten füllen. Das finde ich sehr schön, da bei den Schriften sonst nur die Outline gezeichnet würden. Es gibt verschiedene Skizzen Arten zur Auswahl und jede Skizzenart lässt sich noch zusätzlich verändern, so dass man jedes Mal ein anderes Ergebnis erzielt. Ich finde das Ergebnis total professionell.

Foil Quill Karte

Danach habe ich noch zwei Schriftzüge versucht und diese habe ich ebenfalls mit der Skizzenfunktion gefüllt. Auf schwarzem Papier sieht das natürlich noch edler aus. Allerdings hält das Foil Quill auf sehr glattem Papier nicht so gut. Rauhes Papier scheint da besser zu sein. Jetzt warte ich noch auf die 55 Meter Foil Quill Folie und dann wird weiter getestet.

Foil Quill Schriftzüge
Cameo 3 mit Foil Quill in Aktion

Monogramm

Kinderzimmer aufpeppen

Im Sommer haben wir die Kinderzimmer renoviert. Ich hoffe das war jetzt erstmal das letzte Großprojekt. Vier Jahre habe ich immer ein Zimmer renoviert und damit jedes mal meinen Sommerurlaub geopfert, aber so richtig fertig wird man ja nie. Zumindest kleine Ecken aufhübschen kann man ja zwischendurch. Das Zimmer der Kleinsten hat noch nicht viel Deko, da wir uns mit der Gestaltung noch nicht ganz sicher sind. Es wird auf jeden Fall noch eine Tagesdecke im Patchworkdesign mit Teddyfleece genäht und ein paar lustige Kissen soll es auch noch geben und vielleicht noch eine Namens Wimpelkette. Jedenfalls kann ich damit anfangen, wenn das Tochterkind endlich weiß welche Farben es sein sollen. Sie schwankt zwischen lila und türkis. Schauen wir mal. Ich habe ihr als Entscheidungshilfe ein Monogramm mit grau und türkis auf den Raumteiler vom schwedischen Möbelhaus geplottet. Ich finde es total chic und macht das ganze Weiß weniger steril. Was habe ihr denn für die Kinderzimmer geplottet?

Monogramm aus Viylfolie in grau und türkis

Einfach mal machen

Reden hilft nicht immer

Es gibt Leute, die sind Macher. Die setzen sich was in den Kopf und machen es einfach. Egal, ob sie das gelernt haben oder auch nur den geringsten Dunst davon haben. Die machen es einfach. Wenn es schief geht, na und? Was soll schon groß passieren, wenn interessiert es. In manchen Dingen bin ich auch so und je älter ich werde, desto weniger schere ich mich um die Meinung anderer. Ich lebe nicht, um anderen zu gefallen. Ich muss nur mir gefallen und nur mich sollte es interessieren was ich mache. Es gibt ja Leute, die immer der Meinung sind, dass sie alles besser wüssten oder könnten. Die immer ungefragt ihre Meinung kund tun und gar nicht wissen wie lächerlich sie sich machen, wenn man versucht Erwachsenen, die mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen, die Welt zu erklären. Nun ja. Da schalte ich mittlerweile auf Durchzug. Nicke wohlwollen und denke mir nur “jaja, blabla” Einige meiner besten Freunde kennen mein Lächeln das besagt “Aber klar doch, le.. mich am A..” Die amüsieren sich jedes mal köstlich. Ironie kann ich. Man lernt im Alter halt dazu. 🙂

Aber wo waren wir nochmal? Ach ja, Macher. Ich würde gerne öfter ein Macher oder Sager sein. Manchmal möchte man Dinge tun oder sagen, die man wegen seiner guten Erziehung dann lieber lässt oder man müsste dafür seine Komfortzone verlassen. Ist ja nicht einfach. Oder den inneren Schweinehund verjagen. Nun gut, dem habe ich grade den Mittelfinger gezeigt. Mit 45 habe ich mich zum ersten Mal in einem Fitnessstudio angemeldet. (ich nenne das so, weil sich Physiozentrum irgendwie so nach alten Leuten anhört) Das erste Training habe ich sogar hinter mir und der Therapeut mit dem knackigen Bizeps hat das Training für 80jährige rausgekramt, damit ich ja nicht wegen einem Muskelkater das nächste Mal schwänze. Aber ein Puls beim Steppen von 150 ist doch normal, oder? Bitte sagt, dass das normal ist, sonst vergesse ich das mit dem Machen wieder 🙂 Ich habe da aber eine Entschuldigung. Die Ärzte haben mich im Jahre 2016 bei einer Routine OP mit zwei bösen Krankenhauskeimen infiziert und ich war lange Zeit sehr krank und ich bin halt immer noch nicht fit. Aber das wollen wir ja jetzt ändern.

Also öfter einfach mal machen, weil alles andere einfach keine Option mehr ist! Und damit meine Freundin auch all die guten Vorsätze nicht vergisst, hat sie sich einen beleuchteten Rahmen mit ihrem Lieblingsspruch gewünscht. Der erleuchtet ihr jetzt jeden Abend das Wohnzimmer und erinnert sie immer wieder daran: Einfach mal machen!

Beleuchteter Rahmen mir dem Spruch “MACHEN”
Bilderrahmen mit Beleuchtung mit dem Spruch “MACHEN”

Es muss nicht immer Folie sein

Papier geht auch

Ich plotte ja viel mit Folie. Eigentlich fast nur. Das Schöne an Folie ist, dass sie entweder an der Matte klebt oder halt nicht. Die Folie geht dadurch nicht kaputt. Bei Papier sieht das anders aus. Papier kann ziemlich zickig sein. Klebt die Matte ein wenig zu fest, kriegt man das Papier nicht mehr ab und die Matte ist verhunzt, klebt sie zu wenig, verrutscht das Papier und der Plott ist hin. Hinzu kommt dann noch das Problem, dass nicht alle Hersteller die Grammatur mit angeben. Dann muss man das Gewicht schätzen. Wenn der Hersteller das Gewicht z.B. mit 230g angibt und in den Materiallisten steht nur 200g und 250 g, dann muss man die Messereinstellung schätzen. Desweiteren muss man wissen, dass man das Papier nicht von der Matte zieht, sondern die Matte vom Papier, da sich das Papier sonst rollt. Das ist etwas, was grade Anfängern oft schwer fällt. Papier war also ganz lange so gar nicht meins.

Mittlerweile finde ich Papier ziemlich cool. Man kann so tolle Sachen aus Papier basteln. Z.B. Grusskarten, Geschenkverpackungen, Laternen, Tischdeko usw. Ich plotte mein Papier im Moment lieber mit dem Brother, da ich mir einbilde, dass der Brother das Papier sauberer schneidet. Am Wochenende habe ich mir eine Laterne aus schwarzem Papier geplottet. Die Kerzenzeit geht ja grade wieder los, auch wenn ich für dieses Projekt natürlich LED Kerzen verwende. Ich find’s chic. Das Design ist übrigens in der Projektauswahl im Canvas Workspace zu finden.

Papier Laterne mit LED Kerze

Reflektierende Flexfolie auf Softshell

Sicherheit geht auch in chic

Die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Morgens wenn die Mädels zur Schule gehen ist es jetzt noch nicht ganz hell und da kann auffallende und reflektierende Kleidung nicht schaden. Seit längerer Zeit habe ich hier reflektierende Flexfolie herumliegen und da hier immer wieder die Frage aufkommt, ob man Softshell beplotten kann, habe ich mein Mandala Freebie aus der reflektierenden Flexfolie geplottet und auf die Softshelljacke der Kleinsten gepresst. Das hat hervorragend geklappt und die Folie hält Bombe. Ich finde das Mandala macht sich richtig gut und die Kleine leuchtet jetzt auch im Dunkeln.

Mandala Plott aus reflektierender Flexfolie.

Freie Plätze im Plotter-Crash-Kurs

Am 5.10.2019 um 15 Uhr sind noch zwei freie Plätze im Plotter Crash Kurs in Bielefeld zu haben. In 90 Minuten zeige ich euch die Anfänge beim Plotten. Der Kurs ist kurz und knackig und für alle geeignet, die entweder nur noch einen kleinen Schubs brauchen oder einfach wissen wollen, was dieses Plotten eigentlich ist. Die neue Cameo 4 ist natürlich auch mit dabei. Also los, ich würde mich freuen. Über Courleys könnt ihr den Kurs buchen.

Plotterkurse gibt es bei LeaBella.de

Erste Schritte mit der Cameo 4

Oder wie ich fast einen Anfall bekam

Mein Notebook ist zwar sehr leistungsstark, aber die USB Anschlüsse haben mich mal wieder echt verarscht. Nach stundenlangem Gefummel und Gefluche lief dann aber alles. Ich habe mir sogar das Benutzerhandbuch online durchgelesen 😀 Sowas mache ich ja sonst nie.

Die ersten Probeplotte liefen echt gut, aber irgendwie musste auch ein richtiges Projekt her. Da die Cameo 4 sehr schlicht daher kommt, was eigentlich ganz schön ist, fehlte mir aber trotzdem etwas Farbe. Letztens gab es im Bastelladen Glitzervinylfolie und die sollte es jetzt sein. Also schnell das Template für die linke Fachabdeckung und mein Logo geplottet. Ich finde es richtig bombastisch. Die Farbe knallt so richtig und das leichte Glitzern ist schön dezent. Jetzt kann mein Trio rund um die Uhr plotten.

Wer von Euch hat noch die Cameo 4? Schreibt doch mal eure ersten Erfahrungen.

Cameo 4 aufgepimpt mit Glitzervinylfolie
Leichtes Glitzern in der Detailaufnahme
Hinter der linken Abdeckung befindet sich ein Minifach.

Kleine Geschenke

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Ich versuche mich weiter abzulenken und so stöberte ich in meinen Fotos nach Dingen, die ich mal gemacht habe, die es aber bisher nicht in den Blog geschafft haben.

Eines dieser Fotos zeigt einfache Schlüsselanhänger aus 100% Wollfilz. Die Schlüsselanhänger waren Geschenke zu einer Hochzeit. Die Filzstreifen habe ich an beiden Rändern mit passendem Garn abgesteppt und anschliessend beplottet. Das Absteppen macht das Ganze ein wenig wertiger und edler.

Das Brautpaar hat sich sehr über die Schlüsselanhänger gefreut, da sie nach der Hochzeit direkt eine neue Wohnung bezogen haben. Wenn das mal nicht Glück bringt 😀

Schlüsselanhänger mit Flockfolie verefelt