Online!! Plotterkurse

Seit über einem Jahr gebe ich jetzt schon Plotterkurse in Bielefeld und es macht immer noch extrem viel Spaß. Ich hatte bisher nur super nette Leute dabei und manche kommen nicht nur einmal 🙂 Manche sind mir auch richtig ans Herz gewachsen und wir folgen uns auf Facebook und treffen uns auch im wahren Leben. Es ist einfach großartig und wenn man so ein Plottersuchti ist wie ich, dann wird nichts langweilig.

Nun war es schon öfter so, dass ich nach Online Kursen und auch nach Brother Kursen gefragt worden bin. Beides musste ich leider immer verneinen, da ich so ausgelastet war, dass ich mich nicht noch zusätzlich um neue Hardware, sprich Plotter, und die nötige Technik für Onlinekurse kümmern konnte. Aber nun ist es soweit, ich kann nun endlich Silhouette Online-Kurse anbieten!! Ich freue mich total. Die Einzelkurse kann ich ab sofort anbieten. Es werden noch Kurse für bis zu drei Teilnehmern folgen.

Online Plotterkurde bei LeaBella.de
(Bild von Freepik)

Ab sofort könnt ihr die Kurse direkt bei mir buchen und wir suchen einen für Euch passenden Termin. Demnächst können die Kurse dann auch wieder auf courleys.de gebucht werden. Dort werden ich Kurse mit festen Terminen und zusätzlich frei wählbare Termine online stellen.

Die Brother Kurse werden dann ebenfalls bald folgen, allerdings bleibt es bei den Kursen bei Realkursen. Diese Kurse stelle ich dann ebenfalls bei Courleys.de online.

Ich freue mich schon total auf die neuen Kurse und natürlich auf Euch.

Silhouette Cameo 3 vs. Brother ScanNCut CM 700

Seit 2014 arbeite ich mit den Plottern von Silhouette America. Zuerst hatte ich den Portrait 1 und bin dann wegen der Größe des Schnittbereichs auf den Cameo 3 umgestiegen und habe es keinen Augenblick bereut. Ich war bisher also mehr als zufrieden mit meinem Cameo. Da in meinen Plotterkursen immer öfter nach den Brothergeräten gefragt wird, habe ich mich dazu entschlossen auch diesen Bereich abzudecken. Deswegen durfte hier noch ein Brother ScanNCut CM700 einziehen.

Ich muss sagen, dass der Umstieg nicht besonders schwer war und wer mit einem Plotter halbwegs gut umgehen kann, der kommt mit allen Geräten einigermaßen klar. Jetzt kommen wir zum Vergleich.

Der grobe Überblick

Der größte Unterschied ist meiner Meinung nach schon das erste Merkmal: Der Cameo wird hauptsächlich über die Software gesteuert und der Brother ist eher als Stand-Alone Gerät zu verstehen. Sobald man den Brother Plotter einschaltet hat man direkt eine Musterauswahl, mit der man schon viele Motive direkt am Plotter schneiden kann ohne den PC anzuwerfen. Über die Desktop-Software und die Online-Software bekommt man extrem viele kostenlose Designs und Projekte zum sofort loslegen. Im Silstore muss man sowas hingegen kaufen. Die Software von Brother “Canvas” kann nach der Registrierung auf der Webseite als Online-Browser-Programm genutzt werden oder man lädt sich die Software “Canvasworkspace” direkt auf den PC herunter. Eins der weiteren großen Unterschiede ist, dass schon die kostenlose Basisversion von dem Programm Silhouette Studio (hier gibt es nur eine Desktop Variante) ein richtig gutes Design-Programm ist (von den immer weider wechselnden Bugs reden wir mal nicht). Erst recht ab der neuen Version 4.2. Je nach Bedarf kann die Software gegen kleines Geld upgegraded werden. Mit der Basisversion kann man nach einer gewissen Einarbeitungszeit auch aufwändigere Designs gestalten ohne auf teure Design Programme zurückgreifen zu müssen. Die Canvas Software kommt da eher sehr spartanisch daher. Aufwändigere Designs bekommt man hier nicht hin und drucken ist aus der Desktop und aus der Online Variante auch nicht möglich. Ich brauche diese Funktion aber dringend, da ich meine Designs immer vorher Ausdrucke und die Größe an meinen Shirts teste. Ich habe da eine sehr schlechte Vorstellungskraft, was Formen und Größen angeht. Das Problem kann man nur beheben, wenn man die Etiketten Erweiterung von Brother kauft. Kostenpunkt wäre hier ca. 30 Euro. Das finde ich persönlich ziemlich bescheiden. Ein weiterer großer Unterschied ist, dass ich bei den Silhouette Plottern die Schnittaufträge direkt per Bluetooth oder USB Kabel an den Plotter sende. Beim Brother muss ich über WLAN oder USB Kabel das Design an den Plotter übertragen, es dort nochmal aufrufen und dann über den Plotter schneiden.

Mit Papier arbeiten

Wer allerdings viel mit Papier arbeitet und hauptsächlich auf fertige Designs zurückgreift (oder halt seine Designs in eine anderen Software erstellt) ist mit dem Brother gut beraten. Der Silhouette Cameo kann zwar mit Print & Cut arbeiten, aber viele klagen darüber, dass dort die Passermarken nicht immer erkannt werden. Ich persönlich habe damit selten Probleme, aber auch mir es schon passiert, dass das nicht klappte. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Silhouette Plotter die Designs mit Print & Cut nicht sooo genau ausschneiden. Manchmal hat man stellenweise einen minimalen weißen Rand um seine ausgeschnittenen Designs. Ab der 4.2 gibt es zwar die Funktion “Druckausblutung”, aber die kann man schwer einstellen, da man die Druckausblutung im Programm nicht sichtbar machen kann und für jede Änderung der Druckausblutung einen Probedruck machen muss. Bei einem nicht mit Farbe gefüllten Offset/Versatz blutet das komplette Design aus und nicht nur der Rand. Der Brother ist da etwas komfortabler, dort kann man den Ausdruck oder die Vorlage, die man ausschneiden/plotten möchte, vorher direkt am Plotter einscannen und dann über das Display am Gerät selbst noch ein wenig nachjustieren. Mein Probeschnitt mit meinen LeaBella Etiketten war gleich beim ersten Mal super. Da war ich total begeistert. Weiter habe ich viele Foliendesigns geschnitten und ich war mit allen rundherum zufrieden.

Links Print&Cut Silhouette / rechts mit dem Brother gescannt und geschnitten mit einem zusätzlichen weißen Rand.

Verschiedene Folienschnitte

Die Messer

Eins der weiteren Unterschiede sind z.B. die Messer. Es gibt zwar beim Brother auch hier das9 Standardmesser und das Tiefschnittmesser, aber hier wird mit Klinge und Messerhalter gearbeitet. Wenn das Messer also Stumpf ist, dann brauche ich beim Brother nur die Klinge auswechseln und nicht wie beim Cameo das komplette Messer. Das finde ich persönlich etwas umweltschonender. Auch die Schnitttiefe ist unterschiedlich. Beim Cameo ist angegeben, dass Materialien bis 2 mm Dicke und beim Brother bis 1,5 mm Dicke geschnitten werden können.

Links Standardmesser Brother / rechts Ratschenklinge und Automatikmesser Silhouette

Die Matten

Der nächste Unterschied ist auch, dass sich beim Silhouette Plotter die Matten einfacher nachbasteln lassen. Man muss nur das Raster und den oberen Pfeil nachzeichnen und schon schluckt der Plotter die Matte ohne zu murren. Beim Brother hingegen muss man viele Details abzeichnen, da der Brother doch tatsächlich jede Matte vorher abscannt und sogar einen Unterschied zur normal klebenden und der leicht klebenden Matte erkennt. Da muss man sich erheblich mehr Mühe geben, aber auch das ist machbar und ich habe mir als erstes einen zweit Matte gebastelt, da ich die Matten gerne zügig kaputt schneide 🙂

links nachgezeichnete Matte für den Brother / rechts nachgezeichnete Matte für den Cameo

Das Nachzeichnen bzw. Bilder verfolgen

Was die meisten interessieren wird, ist das Nachzeichnen von Bildern. Ich habe die gleiche Datei ein Mal in der Silhouette Studio und ein Mal in der Canvasworkspace nachgezeichnet bzw. das Bild verfolgt und ich muss ganz klar sagen, dass man das Canvas Programm dafür eigentlich nicht gebrauchen kann. Die Ergebnisse sind so grade zufriedenstellend. Im Silhouette Programm hingegen kann man das Original nicht von dem nachgezeichneten Bild unterscheiden. Im Canvasworkspace hat man einfach zu wenig Einstellmöglichkeiten. Dort kann man nur auswählen, ob ich den Außenrand oder alles nachzeichnen möchte und wie viele Farben ich berücksichtigen will. Damit kam ich selbst bei meinem Dreamcatcher nicht klar. Wenn ihr auf den Fotos mal genauer hinguckt, dann fehlen in den kleineren Federn ziemlich viele Details. Im Silhouette Programm hingegen, kann ich am Schwellenwert von 0 bis 100 spielen und habe noch zusätzlich einen Filter- und Skalieren-Regler. Ab der Designer Editon kann ich sogar gezielt nach Farben nachzeichnen. Zusätzlich kann ich schon ab der Basisversion aus meiner Vorlage entweder schwarz/weiß Bilder machen, oder invertieren und und und. Also hier hat die Silhouette Studio Software haushoch gewonnen.

Silhouette Studio Basisversion
Brother Canvasworkspace

Mein Urteil

Mein Fazit lautet: Beide Plotter haben Ihre Vorzüge. Wer seine Designs selber erstellen will ist da eher mit dem Silhouette Plotter beraten. Wobei ich aber fairer Weise erwähnen möchte, dass man die Silhouette Studio Software auch mit ein paar Umwegen für den Brother nutzen kann. Wer viel mit vorgefertigten Designs oder einfachen Designs arbeiten möchte ( Ausweichsoftware wurde ja schon genannt) der ist mit dem Brother gut beraten. Jeder muss für sich entscheiden, wie er den Plotter nutzen möchte. Für mich ist der Silhouette Cameo 3 etwas im Vorteil, da ich meine Designs fast ausschließlich selber entwerfe und auch eher mit Folien arbeite. Ich bin nicht der Papierbasteltyp. Ich möchte explizit erwähnen, dass viele Weg nach Rom führen und man mit beiden Plottern irgendwie ans Ziel kommt. Manche Sachen gehen mit dem Brother schneller und manche mit dem Silhouette.

An dieser Stelle möchte ich Werbung für meine Plotterkurse machen. Wenn ihr bei den ersten Schritten Hilfe benötigt, ist das genau das Richtige für Euch. Schaut doch mal bei Courleys vorbei. Dort findet ihr immer die aktuellen Kurstermine.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich weder Geld noch Produkte von den hier genannten Firmen erhalten habe. Alles was in dem oben genannten Text steht ist ausschließlich meine private Meinung.

Plotterkurse für Silhouette Plotter in Bielefeld

Immer wieder las ich in diversen Plottergruppen, dass sich einige Mädels einen Plotter zugelegt haben, aber nicht wissen, wie und wo sie anfangen sollen. Ein paar nette Mädels aus den Gruppen haben mich angesprochen, ob ich Ihnen nicht beim Einstieg in die Plotterwelt helfen könnte und ich sagte zu. So kam es zum ersten Plotterkurs bei LeaBella. Der Kurs hat uns richtig Spaß gemacht. Am Ende des Kurses habe ich die pure Freude und Begeisterung bei den Mädels gesehen und im Anschluß an den Kurs habe ich so tolle positive Rückmeldungen bekommen, dass sie sich jetzt einfach trauen drauf los zu plotten. Kursziel erreicht!

Dieses tolle Feedback hat mich auf die Idee gebracht regelmäßig Plotterkurse anzubieten, da ich es einfach toll finde mein Wissen und Spaß am Plotten zu teilen und Plotterneulingen die Scheu vor dem ersten Schritt zu nehmen.

Die Kurse veranstalte ich samstags ab 15 Uhr und nach Vereinbarung. Die Dauer der Kurse beträgt ca. 90 Minuten und am Ende der Kurse setzen wir die Theorie in die Praxis um und plotten los. Folgende Kurse biete ich an: Weiterlesen

Aufgepimpte Sicherheit

Meine große Tochter hat einfach keinen Fahrradhelmkopf. Die Helme rutschen ihr immer so weit in den Nacken, dass der Kopf eigentlich gar nicht geschützt. Deshalb habe ich ihr einen Skaterhelm bei Decathlon gekauft. Allerdings sind die Dinger ja sowas von unstylisch, dass man als Plotterianer da sofort Potenzial zum beplotten sieht. Also habe ich mich bei Freepik auf die Suche nach schönen Blumenornamente gemacht und habe was Schönes gefunden. Da ich ja mit gutem Beispiel voran gehe, habe ich mir den gleichen Helm gekauft. Ja ich habe einen kleinen Kopf. Ich kann ja auch in der Kinderabteilung Klamotten und Schuhe kaufen 🙂 Meinen Helm habe ich mit schwarzer Vinylfolie beplottet und dann das Design erstmal der Großen gezeigt. Sie fand es toll und hat sich dann flieder farbene Vinylfolie ausgesucht. Ab jetzt sind wir stylisch auf dem Fahrrad unterwegs.

Ein neues Schätzchen

Seit 2014 stehtt in meinem Arbeitszimmer ein kleiner aber feiner Silhouette Portrait Plotter.

Bisher lieferte der Plotter sehr gute Dienste. Leider hat der Plotter ein kleines Manko. Er kann nur maximal in DIN A4 plotten. Für die meisten Sachen reichte das vollkommen aus, denn viele Dateien kann man auch einfach aufteilen und dann wieder zusammen puzzeln, aber bei Kreisen wird das schon schwieriger. Seit langer Zeit überleg ich also, ob ich mir nicht das größere Modell, die Cameo 3, hole. Fast doppelt so teuer für ein paar Zentimeter mehr. Aber wenn zwei Zentimeter fehlen, dann fehlen die. Also macht ich vor ein paar Tagen Nägel mit Köppen und bestellte mir die Cameo 3. Und ich bin echt happy damit. Nicht nur, dass die Cameo 3 12″ x 12″ plotten kann (wenn man will auch 12″ x 3 Meter), sie hat auch zwei Messeraufnahmen, ein Automatikmesser, ein Touchdisplay, welches man auch auf pink stellen kann, einen Cutter und diverse Ablagefächer. Es ist ein echter Traum.  Die Cameo 3 schnurrt wie ein Kätzchen und macht sich auch optisch gut. Ich bin total zufrieden und werde wohl noch mehr plotten als vorher.

Aktuell plotte ich für Tintenrebell probe und die Datei ist mega filigran, so dass der Plott gestern auf Geschwindigkeit 3 fast eine Stunde geschnitten wurde und ich 1,5 Stunden entgittert habe. Das ist wie meditieren deluxe.